Bischöfe stellen sich hinter Gesetzentwurf von Sensburg und Dörflinger

links: Dr. Stefan Oster SDB (Foto: Bistum Passau, Ausschnitt)/ rechts: Dr. Rudolf Voderholzer (Foto: Bistum Regensburg, Ausschnitt)

links: Dr. Stefan Oster SDB (Foto: Bistum Passau, Ausschnitt)/ rechts: Dr. Rudolf Voderholzer (Foto: Bistum Regensburg, Ausschnitt)

Die Bischöfe Dr. Rudolf Voderholzer (Regensburg) und Dr. Stefan Oster SDB (Passau) befürworten eindeutig den Gesetzentwurf von Prof. Dr. Patrick Sensburg und Thomas Dörflinger. 

Am Sonntag kommentierte der Passauer Bischof Stefan Oster auf Facebook ausführlich die vier vorliegenden Gesetzentwürfe unter Bezug auf den Flyer „Sterben in Würde“ der Deutschen Bischofskonferenz. „Aus meiner Sicht kommt der von den Bischöfen im erwähnten Flyer dargestellten Position der Gesetzesentwurf von Patrick Sensburg, Thomas Dörflinger und anderen am nächsten,“ stellte Oster fest.

Der Brand-Entwurf scheine zwar „offenbar mehrheitsfähig zu sein, kommt auch dem von den Bischöfen vorgestellten Anliegen nahe, will aber letztlich nur die organisierte aktive Sterbehilfe verboten wissen und unter Strafe stellen, aber nicht die Beihilfe zum Suizid im Einzelfall. Der Entwurf gibt dazu bedenkenswerte Gründe an, bleibt aus meiner Sicht aber dennoch hinter der Forderung nach konsequentem Lebensschutz noch zurück.“

Die Gesetzentwürfe von Hintze/Lauterbach und Künast/Sitte/Gehring bezeichnete Oster als „aus Sicht des katholischen Glaubens unannehmbar“.

Bereits am Freitag teilte das Bistum Regensburg unter Berufung auf Bischof Dr. Rudolf Voderholzer mit, dass unter den vier vorliegenden Gesetzentwürfen nur einer sei, der sich „eindeutig für das Leben ausspricht“: Der Sensburg-Dörflinger-Entwurf.

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