Über 7.000 beim diesjährigen Marsch für das Leben

Quelle: Freie Welt

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Der diesjährige Marsch für das Leben war erfolgreicher denn je. Waren es 2013 noch 4.500 und im vergangenen Jahr 5.000 Teilnehmer, kamen diesmal in Berlin mehr als 7.000 zusammen, um gegen Abtreibung und Euthanasie zu demonstrieren.

Am Samstag beteiligten sich in Berlin mehrere Tausend Menschen am elften Marsch für das Leben und setzten damit ein Zeichen gegen Abtreibungen, Sterbehilfe und für ein Recht auf Leben. Organisiert wurde die Demonstration vom Bundesverband Lebensrecht (BVL). Nach Angaben der Veranstalter nahmen über 7.000 Menschen teil, das sind 2.000 mehr als vergangenes Jahr.

Der Vorsitzende Martin Lohmann, zeigte sich zufrieden über die wachsende Teilnehmerzahl: »Unser Zeugnis wird größer, unser Marsch wächst. Das ist gut so. Denn unsere Botschaft ist hochaktuell. Sie gilt ohne Ausnahme.« Vier katholische Bischöfe nahmen an der Kundgebung teil: Dr. Rudolf Voderholzer, Bischof von Regensburg, sowie die Weihbischöfe Matthias Heinrich (er richtete für das Erzbistum Berlin ein Grußwort an die Teilnehmer bei der Kundgebung vor dem Bundeskanzleramt), Prof. Dr. Andreas Laun (Salzburg; auch er sprach ein Grußwort vor dem Bundeskanzleramt) und Thomas Maria Renz (Bistum Rottenburg-Stuttgart). Auch die AfD-Europaabgeordnete Beatrix von Storch lief ganz vorne beim Marsch für das Leben mit. Diverse CDU- und AfD-Politiker sandten Grußworte, darunter Volker Kauder.

Der Marsch stand unter dem Motto »Ja zum Leben – für ein Europa ohne Abtreibung und Euthanasie«. An mehreren linksextremen Gegendemonstrationen nahmen nach Polizeiangaben etwa 1.700 Personen teil, es kam zu 43 Festnahmen. Dabei wurde der Schweigemarsch über zwei Stunden von Anhängern der linken Szene blockiert, Lebensschützer bedroht und beschimpft. Die Polizei war mit 900 Beamten im Einsatz, 14 von ihnen wurden laut Focus verletzt.

Der evangelische Theologe Ulrich Parzany beklagte, daß die evangelischen Kirchenleitungen den Marsch nicht eindeutig unterstützten. Die Kirchenleitung der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) lehnte eine Unterstützung des Marsches ab. Hingegen übersandte der evangelische württembergischen Landesbischof Frank Otfried July eine Grußbotschaft.

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Quelle: FreieWelt.net

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