Interviews & Videos

Interviews

Prof. Dr. Patrick Sensburg, MdB CDU (05.08.2015), erläutert seinen Gesetzentwurf und räumt Missverständnisse aus: „Wertentscheidung zugunsten des Lebens“

Uwe Schummer, MdB CDU, zu seiner Unterstützung eines vollständigen Verbots der Suizidmitwirkung (29.07.2015): „Die Beschleunigung des Sterbens ist für mich keine menschenwürdige Antwort“

Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen (27.03.2015): „Es darf nicht sein, dass Menschen, die sich alleine gelassen fühlen, den Ausweg über die ärztliche Hilfe beim Suizid suchen“

Prof. Dr. Patrick Sensburg, MdB CDU (09.01.2015): „Leben und Würde des Menschen sind nicht disponibel“

Prof. Axel W. Bauer, Medizinethiker Universität Mannheim (09.12.2014): „Der Staat hat ein Interesse daran, das Sterben zu organisieren“

 

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Patrick Sensburg erläutert Gesetzentwurf

(01.07.2015)

Bundestagsabgeordnete erklären, weshalb sie den Gesetzentwurf von Sensburg/Dörflinger unterstützen

Hubert Hüppe, MdB CDU und früherer Behindertenbeauftragter der Bundesregierung (01.07.2015): „Weil der der konsequenteste ist, der auf Lebensschutz ausgerichtet ist und der sagt, dass die Selbsttötung kein Ziel sein darf, auch kein Ziel ärztlichen Handelns.“

Thomas Bareiß, MdB CDU (01.07.2015): „Ich will nicht in einem Deutschland leben, in dem ältere Menschen sich fragen, ob sie ihren Kindern noch zur Last fallen wollen.“

Veronika Bellmann, MdB CDU (01.07.2015): „Das, was die Menschen in einer Situation, wo sie die Entscheidung für Selbsttötung treffen, wollen, ist meistens nicht das Ende des Lebens, sondern das Ende des Leidens. Und das kann man heute mit guter Palliativmedizin, mit guter Hospizbetreuung sehr viel besser begleiten als mit medikamentöser Beendigung des Lebens.“

Josef Göppel, MdB CSU (01.07.2015): „Ich habe den zurückhaltendsten Antrag zur Sterbehilfe unterschrieben, weil ich befürchte, dass aus der Selbstbestimmung der Menschen bald, sehr bald ein gesellschaftlicher Zwang entstehen kann.“

Johannes Selle, MdB CDU (01.07.2015): „Ich befürchte außerdem, dass wir ein Aufweichen der Grenze erleben, dass wir in Zukunft auch über Fälle diskutieren, die wir heute für selbstverständlich ausgeschlossen halten.“

Hermann Färber, Mdb CSU (01.07.2015): „Ich möchte nicht, dass alte Menschen, kranke Menschen sich unter Druck gesetzt fühlen können, todbringende Medikamente einnehmen zu müssen.“

Thomas Feist, MdB CDU (01.07.2015): „Es gibt ein Recht auf Leben, aber kein Recht auf töten.“

Peter Beyer, MdB CDU (01.07.2015): „Alles, was einen Kausalbeitrag zum Sterben eines menschlichen Lebens beiträgt, muss verboten werden.“

Uwe Schummer, MdB CDU (01.07.2015): „Wir müssen nicht das Sterben beschleunigen, sondern auch das Sterben wieder in das Leben zurückholen.“

Kein Tod auf Rezept – Warum Ärzte nicht töten sollen

„Wenn Ausnahmen möglich sind, werden sie zur Regel,“ so der Medizinethiker Prof. Axel Bauer im Video-Interview (28.04.2015).

 

Forum Leben

Moderiert von Dr. Alexander Kissler diskutierten Maria Michalk (MdB CDU), Dr. Nina Scheer (MdB SPD), Dr. Ingmar Hornke (Palliativmediziner), Angelika Behm (Leiterin des Diskonie-Hospizes Berlin-Wannsee) und Andreas Lombard (Publizist und Verleger) am 4. November 2014 auf dem FORUM LEBEN in Berlin über das Problem der Mitwirkung am Suizid.

„Leben oder Tod? Vom Lebensschutz am Lebensende“

Unter diesem Titel fand am 13. November 2014 fand in der Hessischen Landesvertretung in Berlin ein sehr interessanter Themenabend statt, der sich der aktuellen Diskussion eines gesetzlichen Verbots organisierter Formen der Beihilfe zum Suizid widmete.

Staatsministerin Lucia Puttich begrüßte Diskutanten und Gäste und führte in die Thematik ein.
Moderiert von Ludwig Ring-Eifel (Katholische Nachrichtenagentur) lautete das Motto der ersten Podiumsdiskussion „Vom Wert des Lebens“, in der Betroffene auf beeindruckende Weise zu Wort kamen: Palliativ- und Hospizschwester Dorothea Mihm, Journalist und Angehöriger Mike Powelz und Palliativmediziner Dr. Thomas Sitte (Vorstandsvorsitzender der Deutschen PalliativStiftung).
Es folgte ein Impulsvortrag von Michael Brand, MdB CDU, der den Gesetzesentwurf für die Union koordiniert.
In der zweiten Podiumsdiskussion „Lebenshilfe und Sterbebegleitung“ erörterten Befürworter und Gegner des begleiteten Suizids die ethisch-religiösen Fragen aus ihrer Sicht. Elke Baezner ist Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben. Prof. Dr. Axel Bauer ist Medizinethiker in Mannheim. Dr. theol. Kurt Schmidt ist Leiter des Zentrums für Ethik in der Medizin Agaplesion Markus Krankenhaus.