Es darf nicht sein, dass Menschen, die sich alleine gelassen fühlen, den Ausweg über die ärztliche Hilfe beim Suizid suchen

Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach / Foto: Vera Friederich

Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach / Foto: Vera Friederich

Weshalb die palliativmedizinische Versorgung Sterbender der einzig richtige Weg ist, der aktive Sterbehilfe und gesetzliche Sonderregelungen völlig überflüssig macht, erklärt der Präsident der Landesärztekammer Hessen, Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach. Weiterlesen

Teilen: facebooktwitter

Subsidiaritätsprinzip erfolgreich verteidigt, aber Mehrheit der EU-Abgeordneten für „Menschenrecht auf Abtreibung“

Marc Tarabella, MdEP

Marc Tarabella, MdEP European Parliament/ flickr.com/ CC BY-NC-ND 2.0

Wir haben einen guten Kampf gekämpft! Ihnen allen, die Sie gegen den Tarabella-Bericht Petitionen unterzeichnet, an Abgeordnete geschrieben, telefoniert und Ihre Verteiler mobilisiert haben, ein ganz großes DANKE! Über Änderungsanträge der Fraktionen EVP und EKR haben wir immerhin erreicht, daß das Subsidiaritätsprinzip in Bezug auf die Abtreibung gestärkt wurde: Fragen zur „sexuellen und reproduktiven Gesundheit“ bleiben auch weiterhin allein Angelegenheit der Mitgliedsstaaten. 

Aber: Der Tarabella-Bericht insgesamt wurde mit 440:206 Stimmen angenommen (CDU/CSU, AfD, Familienpartei, ÖDP und Teile der FDP haben dagegen gestimmt). Zudem hat die Mehrheit der EU-Abgeordneten im Punkt A(e) des Tarabella-Berichts, der gesondert abgestimmt wurde, mit 405:239 Stimmen für die Auffassung eines “Menschenrechts” auf Abtreibung gestimmt. Das ist ein trauriges Signal! Lassen Sie uns daraus die einzig notwendige Konsequenz ziehen: Die Tarabella-Entscheidung muß uns Ansporn sein, noch mehr Kräfte zum Schutz des Lebens und der Familie in der EU zu mobilisieren.

Lesen Sie dazu auch diesen Artikel auf Idea.

Teilen: facebooktwitter

Tarabella-Umerziehungs­programm stoppen – Jetzt E-Mail-Protest an EU-Abgeordnete senden

Kein zweiter Estrela - stoppt Tarabella!

Kein zweiter Estrela – stoppt Tarabella!

Am 9. und 10. März werden die Abgeordneten über die „Tarabella-Entschließung“ im EU-Parlament beraten und abstimmen. Darin wird erneut ein EU-weites „Menschenrecht auf Abtreibung“ gefordert, und dies obwohl das EU-Parlament bereits Ende 2013 eindeutig festgestellt hat, daß dies nicht in die Zuständigkeit der Europäischen Union fällt. Aber damit nicht genug. Neben einigen durchaus wichtigen Maßnahmen ist das Papier durchzogen von Forderungen, die tief in das Familien- und Privatleben der Menschen eingreifen. Weiterlesen

Teilen: facebooktwitter

Mitwirkung am Suizid: Online-Petition „Helft LEBEN – nicht töten!“ jetzt unterstützen

Petition "Helft LEBEN - nicht töten!" für ein vollständiges Verbot der Mitwirkung am Suizid

Petition „Helft LEBEN – nicht töten!“

Lassen Sie uns die Abgeordneten aufrütteln und unterzeichnen Sie unsere Petition „Helft LEBEN – nicht töten!“ an die Bundestagsabgeordneten. Für einen wirksamen Schutz des menschlichen Lebens ist ein vollständiges Verbot der Mitwirkung am Suizid der einzig konsequente Weg. Bitte helfen Sie mit, die Abgeordneten zu überzeugen, dass es keinen Grund gibt, in dieser Frage zwischen kommerziellen Anbietern, Vereinen, behandelnden Ärzten, Angehörigen oder Verwandten zu differenzieren. Ob eine Handlung gut oder schlecht ist, hängt auch nicht davon ab, ob sie gratis zu haben ist.

Während im Bundestag daran gearbeitet wird, die Positionspapiere in Gesetzentwürfe zu gießen, bleibt die Sterbehilfe-Lobby nicht untätig. Bei der Vorstellung der Jahresbilanz seines Vereins Sterbehilfe Deutschland e. V. kündigte Roger Kusch an, er werde notfalls bis nach Karlsruhe ziehen, sollte ein neues Gesetz sein Geschäft mit dem Tod beschneiden.

Die knappen Fallbeschreibungen der Suizidmitwirkungen im Jahresrückblick bestürzen jedoch: Unter den 44 zum Sterben „begleiteten“ Vereinsmitgliedern waren zwei trauernde, ansonsten jedoch gesunde Witwen, ebenso mehrere psychisch Kranke und ein an Demenz Erkrankter. Betroffen macht auch die mehrfache Begründung des Suizidwunsches, nicht in einem Heim oder Hospiz auf die Pflege anderer angewiesen sein zu wollen.

Bitte unterzeichnen Sie diese wichtige Petition, verbreiten Sie sie bei Freunden und Bekannten weiter und teilen Sie sie auf Facebook, Twitter oder Google+.

Teilen: facebooktwitter

Der Staat hat ein Interesse daran, das Sterben zu organisieren

Prof. Dr. Axel W. Bauer

Prof. Dr. Axel W. Bauer

Der Mannheimer Medizinethiker Prof. Axel W. Bauer erklärt im Interview, weshalb der Staat ein Interesse daran hat, das Sterben zu organisieren. Er warnt davor, das für den assistierten Suizid oft verwendete Medikament Pentobarbital auch in Deutschland zugänglich zu machen und dadurch den Giftschrank zu öffnen, der bislang auch Ärzten an dieser Stelle verboten ist.
Weiterlesen

Teilen: facebooktwitter