Nur ein ausnahmsloses Verbot der Suizidmitwirkung schiebt möglichem Mißbrauch einen Riegel vor

Prof. Dr. Egon Jüttner, MdB CDU (Foto: Sven Teschke / <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Egon_J%C3%BCttner?uselang=de#/media/File:2014-09-11_-_Egon_J%C3%BCttner_MdB_-_8536.jpg ">commons.wikimedia.org</a>/<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en">CC BY-SA 3.0 de</a>)

Prof. Dr. Egon Jüttner, MdB CDU (Foto: Sven Teschke / commons.wikimedia.org/CC BY-SA 3.0 de)

Welche Erwartungen er an die gesetzliche Regelung der Suizidmitwirkung hat, erläutert Prof. Dr. Egon Jüttner, MdB CDU, im Interview. Er ist überzeugt: „Die Aufgabe eines Arztes sehe ich darin, Kranken nach bestem Wissen und Gewissen Hilfe zu leisten. Sie sollten aber nicht Assistenten bei der Entscheidung über Leben und Tod sein. Gleiches gilt für die Familie.“ Weiterlesen

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Beschleunigung des Sterbens nicht menschenwürdig

Foto: Uwe Schummer, MdB

Foto: Uwe Schummer, MdB

Uwe Schummer, CDU-Abgeordneter aus dem nordrhein-westfälischen Viersen, hat den Gesetzentwurf von Prof. Dr. Patrick Sensburg und Thomas Dörflinger unterzeichnet. Er setzt sich für ein vollständiges Verbot der Suizidmitwirkung ein, weil er davon überzeugt ist, dass jede gesellschaftliche Norm, die Töten auf Verlangen legitimiert, dazu führt, dass sich die Würde des Menschen relativiert. Weiterlesen

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Es darf nicht sein, dass Menschen, die sich alleine gelassen fühlen, den Ausweg über die ärztliche Hilfe beim Suizid suchen

Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach / Foto: Vera Friederich

Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach / Foto: Vera Friederich

Weshalb die palliativmedizinische Versorgung Sterbender der einzig richtige Weg ist, der aktive Sterbehilfe und gesetzliche Sonderregelungen völlig überflüssig macht, erklärt der Präsident der Landesärztekammer Hessen, Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach. Weiterlesen

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Der Staat hat ein Interesse daran, das Sterben zu organisieren

Prof. Dr. Axel W. Bauer

Prof. Dr. Axel W. Bauer

Der Mannheimer Medizinethiker Prof. Axel W. Bauer erklärt im Interview, weshalb der Staat ein Interesse daran hat, das Sterben zu organisieren. Er warnt davor, das für den assistierten Suizid oft verwendete Medikament Pentobarbital auch in Deutschland zugänglich zu machen und dadurch den Giftschrank zu öffnen, der bislang auch Ärzten an dieser Stelle verboten ist.
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